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Gastkommentar
Das Leid der Jesidinnen

Zu helfen wäre einfach. Doch die Bundesregierung weigert sich, weitere traumatisierte Frauen und Kinder aus dem Irak aufzunehmen. Ein Kommentar von Karl-Heinz Behr
vom 17.01.2020
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Blankes Entsetzen herrschte weltweit, als IS-Terroristen im August 2014 jesidische Siedlungen in der Sindschar-Region im Irak überfielen. Innerhalb weniger Tage wurden mehrere Tausend Jesidinnen und Jesiden ermordet und mehr als 6000 Frauen und Kinder wurden vergewaltigt, verschleppt und versklavt. Hunderttausende Menschen flohen in die Berge, wo viele in der glühenden Hitze verdursteten. Auch über Fernsehbildschirme in Deutschland flackerten diese Bilder. Es war der jüngste Völkermord der Geschichte.

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