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Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

vom 17.01.2020
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Menschsein heißt zukunftsoffen sein. Es heißt, Zukunft vorwegzunehmen und sich auf sie hin zu entwerfen. Der ängstliche, innerweltlich fixierte Mensch ist oft bemüht, seine Zukunft bestmöglich zu planen. Sein Leben gleicht dann der Exekution eines Plans. Auch der religiös offene Mensch baut vor, doch er kann sich womöglich leichter auf das Wagnis des Ungeplanten einlassen. Er weiß um die Unverfügbarkeit des Daseins. Dieses Bewusstsein ermöglicht es ihm, in innerer Freiheit die Welt zu gestalten. Doch welche wird es sein? Zukünfte gesucht! Unser Titel zieht sich durch die ganze Ausgabe – die Zukunft sind viele.

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