Vom Ende der weißen Dominanz
von
Charlotte Wiedemann
vom 20.01.2020
Der weiße Mann als Ausstellungsobjekt: In seinem Bild aus dem Jahre 1912 übte der französische Schriftsteller und Karikaturist Albert Robida Kritik am Kolonialismus (pa/akg)
Ein neues Zeitalter zieht herauf. Wir spüren das im Inneren wie im Äußeren, in der veränderten Gesellschaft vor der Haustür und in den weltweiten Umbrüchen. In der Einwanderungsgesellschaft entscheiden die Alteingesessenen nicht mehr allein, worüber das Land spricht. Sie müssen zurechtkommen mit einer neuen, hier heimischen Elite migrantischer Herkunft. Und diese Mitsprache der vielen findet ihr Echo in der Entstehung einer multipolaren, vielstimmigen Weltordnung. Nichts bleibt, wie es ist.
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Datum der Erstveröffentlichung: 17.01.2020
Charlotte Wiedemann, geboren 1954, ist Journalistin und Buchautorin. Als Auslandsreporterin in Ländern Asiens und Afrikas, vor allem der islamischen Welt, setzt sie sich seit Jahren mit dem Thema »Wir und die anderen« auseinander. Sie ist Autorin von sechs Büchern, zuletzt erschien von ihr »Der lange Abschied von der weißen Dominanz« (284 Seiten, München 2019, dtv). 2006 gründete sie den interkulturellen Fonds Sawasya, eine »Agentur zum besseren Verständnis des Fremden« (www.sawasya.de).
Charlotte Wiedemann, geboren 1954, ist Journalistin und Buchautorin. Als Auslandsreporterin in Ländern Asiens und Afrikas, vor allem der islamischen Welt, setzt sie sich seit Jahren mit dem Thema »Wir und die anderen« auseinander. Sie ist Autorin von sechs Büchern, zuletzt erschien von ihr »Der lange Abschied von der weißen Dominanz« (284 Seiten, München 2019, dtv). 2006 gründete sie den interkulturellen Fonds Sawasya, eine »Agentur zum besseren Verständnis des Fremden« (www.sawasya.de).

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