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Vom Ende der weißen Dominanz

Ein neues Jahrzehnt hat begonnen – und nichts bleibt, wie es ist. Die Ära der europäisch-amerikanischen Vorherrschaft ist vorbei. Ein Essay
von Charlotte Wiedemann vom 20.01.2020
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Der weiße Mann als Ausstellungsobjekt: In seinem Bild aus dem Jahre 1912 übte der französische Schriftsteller und Karikaturist Albert Robida Kritik am Kolonialismus (pa/akg)
Der weiße Mann als Ausstellungsobjekt: In seinem Bild aus dem Jahre 1912 übte der französische Schriftsteller und Karikaturist Albert Robida Kritik am Kolonialismus (pa/akg)

Ein neues Zeitalter zieht herauf. Wir spüren das im Inneren wie im Äußeren, in der veränderten Gesellschaft vor der Haustür und in den weltweiten Umbrüchen. In der Einwanderungsgesellschaft entscheiden die Alteingesessenen nicht mehr allein, worüber das Land spricht. Sie müssen zurechtkommen mit einer neuen, hier heimischen Elite migrantischer Herkunft. Und diese Mitsprache der vielen findet ihr Echo in der Entstehung einer multipolaren, vielstimmigen Weltordnung. Nichts bleibt, wie es ist.

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Schlagwörter: Afrika Kolonialismus Rassismus
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