Zur mobilen Webseite zurückkehren

Glaube in den Religionen
Ohne Ausgrenzung an Gott glauben - wie geht das?

Religiöse Überzeugungen können Konflikte gefährlich verschärfen. Wir haben verschiedene Glaubenszeugnisse veröffentlicht. Zum Abschluss unserer Serie greift der Religionswissenschaftler Perry Schmidt-Leukel die Bekenntnisfrage grundsätzlich und interreligiös verbindend auf.
vom 25.01.2026
Artikel vorlesen lassen
Ein Gott hinter allen Religionen? Symbole von Buddhismus, Judentum, Islam, Hinduismus und Christentum. (Illustrationen: Istockphoto/NWM; shutterstock/Miraleks; shutterstock/Calligraphy786; Publik-Forum/Chatgpt; istockphoto/Omelchenko Andrii)
Ein Gott hinter allen Religionen? Symbole von Buddhismus, Judentum, Islam, Hinduismus und Christentum. (Illustrationen: Istockphoto/NWM; shutterstock/Miraleks; shutterstock/Calligraphy786; Publik-Forum/Chatgpt; istockphoto/Omelchenko Andrii)

Zu den vielfältigen Gestalten des Christentums gehört auch die im 17. Jahrhundert entstandene »Gesellschaft der Freunde«, besser bekannt als »Quäker«. In ihrer fast 400 Jahre alten Geschichte haben sie jedem Versuch, ihrer Gemeinschaft ein verbindliches Bekenntnis zu geben, widerstanden. Darauf sind sie bis heute stolz. Bekenntnisse, so heißt es in einem neueren Text der britischen Quäker, sind in der »Gefahr«, etwas zu fixieren, das sich in menschlichen Worten nicht fassen lässt; sie legen der Suche nach besseren Ausdrucksformen Fesseln an und grenzen andere Menschen aus, die ernsthaft nach Wahrheit suchen, heißt es in dem Dokument »Quaker Faith and Practice« (5. Auflage, Nr. 27.23). Man muss vielleicht nicht so weit gehen wie die Quäker und ganz auf Bekenntnisse verzichten. Aber die drei hier benannten Gefahren sind durchaus ernst zu nehmen.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0