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Im Bilde
Winterstorch

Selber schuld, der Storch, wenn er sich kalte Füße holt. Er müsste nur nach Afrika fliegen... Tun aber viele nicht mehr. In Zeiten des Klimawandels werden sie auch im europäischen Winter halbwegs satt.
von Birgit-Sara Fabianek vom 13.01.2026
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Lieber kalte Füße als tausende von Kilometern fliegen? (Foto: istockphoto/djenev)
Lieber kalte Füße als tausende von Kilometern fliegen? (Foto: istockphoto/djenev)

Immer häufiger bleiben Weißstörche einfach hier, statt wie früher selbstverständlich nach Afrika aufzubrechen. Ihre Welt hat sich verändert. Die Klimaerwärmung sorgt dafür, dass die Winter in Deutschland milder sind und Wiesen, Felder und Bäche länger offen bleiben. Damit gibt es auch im Januar noch Mäuse, Würmer, kleine Fische und sogar Abfälle auf Deponien zu picken. Denn für den großen Vogel ist nicht die Kälte das Problem, sondern der leere Magen; findet er genug Futter, spart er sich den kräftezehrenden Flug und ist im Frühling früher zurück am Nest – ein klarer Vorteil im umkämpften Storchen-Immobilienmarkt. Dass wir heute in fast allen Bundesländern Störche in Schnee oder Frost beobachten können, zeigt eindrucksvoll, wie anpassungsfähig die Natur ist – und erinnert uns daran, wie sehr der Klimawandel längst vor unserer eigenen Haustür angekommen ist.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 1/2026 vom 16.01.2026, Seite 2
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Schlagwörter: Im Bilde Klimawandel Natur Winter
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