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Deutsche Bischofskonferenz
Der Brückenbauer tritt ab

Der Limburger Bischof Georg Bätzing will nicht noch einmal für den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz kandidieren. Für den synodalen Prozess ist das kein gutes Omen.
von Michael Schrom vom 23.01.2026
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 Georg Bätzing, Bischof von Limburg und seit März 2020 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. (Foto: pa/Andreas Arnold)
Georg Bätzing, Bischof von Limburg und seit März 2020 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. (Foto: pa/Andreas Arnold)

Die Nachricht kam nicht aus heiterem Himmel – überraschend war sie doch. Der Limburger Bischof Georg Bätzing steht für eine weitere Amtszeit als Vorsitzender der Bischofskonferenz nicht zur Verfügung. Bei deren Vollversammlung Ende Februar müssen seine Amtsbrüder einen Nachfolger finden. Für den Synodalen Weg ist das kein gutes Omen. Bätzing hat das Projekt »geerbt«, das sein Vorgänger, der ungleich impulsivere und autoritärer agierende Münchner Kardinal Reinhard Marx zusammen mit dem damaligen Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, entwickelt hatte: anspruchsvoll in der Sache, kirchenrechtlich auf extrem schwachen Beinen und ausgestattet mit einer Geschäftsordnung, die den Bischöfen 1001 Möglichkeiten zum Ausstieg bot, wenn ihnen etwas nicht passte. Marx, damals auf dem Höhepunkt seiner Macht, warf kurz danach hin – er ahnte, dass die Missbrauchsfälle aus seiner Trierer Amtszeit ihn belasten würden.

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