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Der Mord an den Albinos

Johana Mabuja ist ein hellhäutig geborener Afrikaner, und sein Leben ist voller Todesangst und Einsamkeit. Darum wollen die Verfolgten von Tansania der Welt erklären, was mit ihnen Schlimmes geschieht
von Elisabeth Zoll , Thomas Seiterich vom 28.04.2011
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Die Tänzerinnen und Tänzer der Sukuma-Kulturgruppe im Dorf Kisesa versammeln sich im Schatten eines ausladenden Baumes unweit vom Fußballplatz. Große und kleine Trommeln künden Kilometer weit hörbar vom bevorstehenden Auftritt. Als 150 bis 200 Dorfbewohner einen großen Halbkreis um die Bühne aus gestampftem Erdboden bilden, beginnen die Formationstänze. Immer wilder werden die Bewegungen und die Rufe. Immer schneller wirbeln die Trommeln. Gut eine Stunde später, am Ende der Aufführung, packen die zwei kräftigsten Männer der Tanzgruppe eine zweieinhalb Meter lange Python aus einer Holzkiste. Sie windet sich im Staub, gefährlich und höchst lebendig. Der Tanz mit der Schlange beendet die Aufführung, der nichts Touristisches anhaftet. Kostenfrei treten die örtlichen Künstler auf, aus Freude am traditionellen Tanz.

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Schlagwort: Tansania
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