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Mehr Armut im reichen Deutschland

vom 10.02.2017
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Die Einkommensungleichheit nimmt laut einer wissenschaftlichen Studie in Deutschland wieder zu. Auch das Armutsrisiko wird wieder größer, wie aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervorgeht. In Deutschland sind laut DIW 12,7 Millionen Menschen von Armut bedroht. Das sind knapp 16 Prozent der Bevölkerung. Sie haben weniger als sechzig Prozent des mittleren Haushalts-Nettoeinkommens der Gesamtbevölkerung (rund 917 Euro bei einem Einpersonenhaushalt). Besonders betroffen sind laut Studie Kinder und Jugendliche: Jeder Fünfte von ihnen ist von Armut bedroht. Auffallend sei auch der Anstieg des Armutsrisikos von Menschen im Rentenalter in Ostdeutschland. Von 2002 bis 2014 hat es sich von 7 auf 15 Prozent erhöht.

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