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Vorfahrt für Tesla

Die geplante E-Autofabrik ist wichtiger für den Klimaschutz als ein Kiefernwald
von Ulrike Scheffer vom 28.02.2020
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Das Genehmigungsverfahren für die in Brandenburg geplante E-Autofabrik von Tesla ist noch nicht abgeschlossen, und schon werden auf dem vorgesehenen Gelände Bäume gefällt. Das wollten Umweltgruppen stoppen und erwirkten per Eilantrag beim Oberverwaltungsgericht ein vorläufiges Rodungsverbot. Wenige Tage später entschied das Gericht, dass die Abholzung rechtens ist. Die Bäume werden also weichen. Das ist gut so. Die Fabrik ist nicht nur wirtschaftlich wichtig für das strukturschwache Brandenburg – und damit für den sozialen Frieden –, sondern auch ein Katalysator für eine klimagerechte Verkehrswende. In der Abwägung sind die Vorteile für die Umwelt größer als der Schaden durch die Rodung. Beim Hambacher Forst, der für den Kohleabbau fallen sollte, sah das völlig anders aus.

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