Attentatsopfer aus dem Irak pilgern nach Lourdes
Mehr als zwei Dutzend der bei dem Attentat in der Kathedrale in Bagdad verletzten irakischen Christen pilgerten im Februar gemeinsam zum Wallfahrtsort Lourdes in Südwestfrankreich. Sie werden seit Anfang November in Frankreich medizinisch betreut. Bei dem Blutbad durch Islamisten waren über vierzig Messbesucher getötet, und rund sechzig verletzt worden. Frankreich erklärte sich nach dem Massenmord bereit, 150 Christen aus dem Irak aufzunehmen. Bereits 2009 waren im Rahmen eines freiwilligen EU-Programms zur Aufnahme besonders bedrohter religiöser Minderheiten rund 1300 irakische Christen von Frankreich aufgenommen worden.
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