»Wir werden nicht als Fremde geboren«
Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung ist fremdenfeindlich. Eine neue Studie der Eidgenössischen Fachstelle für Rassismusbekämpfung stellt fest, dass 24 Prozent von 1700 in der Schweiz lebenden befragten Personen eine »systematisch fremdenfeindliche Haltung« haben. Dieser Wert ist zwar etwas geringer als vor vier Jahren, wo er 30 Prozent betrug, jedoch immer noch erschreckend hoch für ein Land, das sich in seiner Verfassung dazu bekennt, »in gegenseitiger Achtung Vielfalt in der Einheit zu leben« und »die Würde des Menschen zu achten und zu schützen«. Gleichzeitig könnte man aber erleichtert feststellen: Die grosse Mehrheit ist nicht rassistisch.
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Kijan Espahangizi, Historiker und Geschäftsleiter des Zentrums Geschichte des Wissens an der ETH
