1700 Jahre jüdisches Leben in Zentraleuropa
Online-Ausstellung. Ein altes Stück Papier, ein Siegelring mit Menora, ein Horn: 58 Objekte, die jeden Sonntag nach und nach im Internet präsentiert werden, erzählen die 1700-jährige Geschichte der Jüdinnen und Juden im deutschsprachigen Raum: Die Ausstellung »Shared History« (Geteilte Geschichte) beginnt mit dem Edikt von Konstantin dem Großen aus dem Jahre 321, das Juden Ämter in der städtischen Verwaltung in Köln zugestand, und endet mit einem zeitgenössischen Objekt von 2021. Jedes Exponat wird von einem wissenschaftlichen Essay und einer persönlichen Geschichte begleitet. Die sorgfältig ausgewählten Gegenstände, Gebäude und Zeugnisse sollen »als Kommentar zu historischen Ereignissen dienen«, die etwas mit den noch immer relevanten Themen wie Migration, Inklusion, Anpassung, Verfolgung, Erfolg und Resilienz zu tun haben, sagt die Kuratorin Miriam Bistrovic.
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