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50 Jahre Militärputsch in Argentinien
Die aufgerissenen Wunden der Diktatur

Zehntausende Menschen starben wohl in den Folterkellern der Militärs. Argentiniens Präsident Javier Milei versucht nun, die Verbrechen zu relativieren. Die Opfer wollen sich das nicht gefallen lassen.
von Manuel Meyer vom 23.03.2026
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Buenos Aires: Mauer der Schande mit so vielen Namen von Opfern.(Foto: Manuel Meyer)
Buenos Aires: Mauer der Schande mit so vielen Namen von Opfern.(Foto: Manuel Meyer)

Am 24. März wird Miriam Lewin wieder auf der Plaza de Mayo im Zentrum von Buenos Aires stehen. Wie jedes Jahr. Es ist der »Tag des Gedenkens an Wahrheit und Gerechtigkeit«. Vor 50 Jahren putschten rechtskonservative Militärs gegen die Regierung von Isabel Perón und errichteten in Argentinien eine der brutalsten Diktaturen Lateinamerikas, die bis 1983 bestand. Miriam Lewin ist Dokumentarjournalistin und Menschenrechtsaktivistin. Sie gehört zu den überlebenden Opfern dieser Diktatur. Es kommen mittlerweile weniger Menschen als früher zu den Gedenkveranstaltungen, sagt sie. »Hyperinflation, Wirtschaftskrisen – die Argentinier haben derzeit andere Sorgen.« Doch in diesem Jahr sei es wichtiger denn je, am Jahrestag auf dem Platz zu sein.

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Schlagwörter: Argentinien Folter
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