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Personen und Konflikte

vom 26.03.2021
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Klaus Mertes, Jesuit und ehemaliger Leiter des Canisius-Kollegs in Berlin, wird für seinen herausragenden Einsatz bei der Aufarbeitung sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Zusammen mit dem Betroffenenvertreter Matthias Katsch soll ihm die Ehrung durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Ostern zuteil werden. Rückblickend sagt Mertes, die katholische Kirche habe wissentlich vertuscht, was als schwere Straftaten erkennbar war. Wie brutal der Täterschutz über den Opferschutz gestellt wurde, habe ihn umgehauen. Jetzt dürfe die Kirche allerdings nicht versuchen, sich durch besonders harte Aufklärung Ansehen zu erwerben. Das Ziel dürfe nicht sein, am Ende doch wieder gut dazustehen. »Erst hat man verleugnet und vertuscht, jetzt stellt man an den Pranger«, so Mertes.

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