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Welternährung
Essen für zehn Milliarden

Putins Krieg bedroht die globale Ernährungssicherheit, die Ukraine und Russland sind bedeutende Getreide-Exporteure. Er rückt aber auch eine Frage in den Fokus: Wie können wir künftig die Welt ernähren – ohne die Natur vollends zu zerstören?
von Bernd Eberhart vom 28.03.2022
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Wie können wir künftig die Welternährung sicherstellen, ohne die Natur zu zerstören? (Foto: Great Divide Photo/stock.adobe)
Wie können wir künftig die Welternährung sicherstellen, ohne die Natur zu zerstören? (Foto: Great Divide Photo/stock.adobe)

Eigentlich war die Welt dabei, den Hunger abzuschaffen. Am 1. Januar 2016 traten die »Sustainable Development Goals« der Vereinten Nationen (UN) in Kraft, 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Welt. Bis zum Jahr 2030 sollen sie umgesetzt sein. Eines davon: »Zero Hunger« – null Hunger. Dem aktuellen Welthunger-Index zufolge ist dieses Ziel noch immer für 811 Millionen von derzeit rund 7,9 Milliarden Menschen auf der Erde nicht erreicht. 161 Millionen Menschen sind akut unterernährt. 41 Millionen Menschen stehen kurz vor einer Hungersnot. Zu den Gründen dafür zählen die Pandemie und schwere Konflikte – und jetzt kommt auch der Krieg in der Ukraine hinzu. Er könnte weitere 100 Millionen Menschen in eine Hungerkrise stürzen.

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