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Resumee zum Synodalen Weg
Der Stresstest wird nicht enden

Der Synodale Weg ist beendet, aber noch lange nicht am Ende. Die letzte Vollversammlung hat viele mit gemischten Gefühlen zurückgelassen – trotz positiver Signale. Eine Bilanz.
von Michael Schrom vom 23.03.2023
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Der nächste Schauer kommt bestimmt: Die Fahnen des Synodalen Wegs im Frühjahrswind von Frankfurt (Foto: kna/Julia Steinbrecht)
Der nächste Schauer kommt bestimmt: Die Fahnen des Synodalen Wegs im Frühjahrswind von Frankfurt (Foto: kna/Julia Steinbrecht)

Am Ende wurde bilanziert. »Wir haben den Stresstest bestanden«, sagte Georg Bätzing, der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz. »Wir haben es nicht geschafft, die katholische Kirche in Deutschland strukturell zu verändern«, sagte Irme Stetter-Karp, die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Das klingt wie ein Gegensatz, doch beide haben recht. Nüchtern muss man mit Irme Stetter-Karp festhalten, dass sich an den Machtstrukturen der katholischen Kirche in Deutschland vorläufig nichts ändern wird. Am Ende standen die Synodalen lediglich vor der Wahl, ob sie den hoch umstrittenen Handlungstext »Gemeinsam beraten und entscheiden« in ein »Hinterzimmer«, den sogenannten »Synodalen Ausschuss«, verschieben oder gleich durchfallen lassen wollen – mit der Konsequenz, dass man überhaupt kein Positionspapier hätte, an dem man weiterarbeiten könnte (siehe auch das Interview mit dem Kirchenrechtler Thomas Schüller auf Seite 38). Zähneknirschend entschied sich die Mehrheit für die erste Möglichkeit. ZdK-Vizepräsident Thomas Söding warnte: »Jeder Satz, in dem stünde, dass ein Bischof sagen will, am Ende entscheide ich doch ganz allein, ist ein No-Go.« Diese rote Linie wird nicht zu halten sein.

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