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Sozialprotokoll
»Es gibt immer jemanden, der für weniger putzt«

Kristina Göldner arbeitet für eine sozial-ökologische Reinigungsfirma. Das hat Vorteile, arm bleibt sie dennoch
von Ludwig Greven vom 24.03.2023
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Ich stamme aus einer Familie, die eine Menge Geld hatte. Aber dort gab es viel Gewalt. Meine Mutter war alleinerziehend, wie ich. Einmal hat sie mir das Trommelfell an einem Ohr zerschlagen. Als ich zwölf war, bin ich das erste Mal von zu Hause abgehauen und habe eine Weile auf der Straße gelebt. Mit 14 kam ich in Heimbetreuung. Zu der Zeit habe ich angefangen zu arbeiten. Ich habe meiner Mutter geholfen, die immer nebenbei geputzt hat. So hatten wir Kontakt zueinander.

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Schlagwort: Armut
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