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Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

vom 10.04.2015
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Ereignisse wie das tragische Flugzeugunglück in den Alpen stellen die Medienmacher, aber auch die Medienkonsumenten vor große Herausforderungen. Die Versuchung der Medien ist groß, das Leben der Beteiligten und Betroffenen schonungslos zur Schau zu stellen. Mediennutzer empören sich dann über die bösen Journalisten, ergötzen sich aber selbst an den Bildern der Katastrophe. Andererseits kann kein Journalist solch ein Ereignis ignorieren – noch dazu in Zeiten des Internet. Was also tun? Nun, Britta Baas, Online-Chefin von Publik-Forum, hat sich für eine dezente Behandlung des Unglücks entschieden. Zunächst drückte Kollegin Eva Baumann-Lerch auf www.publik-forum.de einfach ihre Sprachlosigkeit aus. »Sendepause« hieß der Text. Einige Tage später sprach Kollegin Bettina Röder mit einem Notfallseelsorger, ebenfalls auf www.publik-forum.de. In der Printausgabe lesen Sie nun ein Gespräch mit dem Journalisten Joachim Frank über neue Regeln für die Medien (Seite 9). War das nun zu wenig oder zu viel? Schreiben Sie uns.

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