Neues Interesse an TV-Gottesdiensten
Immer mehr Menschen sehen Fernsehgottesdienste in den Programmen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Im Vergleich zu den Durchschnittswerten des vergangenen Jahres hätten sich die Zahlen nahezu verdoppelt, sagte der Medienbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Markus Bräuer, dem Evangelischen Pressedienst. Der Grund für das gestiegene Interesse in der Corona-Krise sei das Bedürfnis nach Zuspruch, Hoffnung und seelsorgerlichem Trost. So sahen am 29. März rund 4,1 Millionen Menschen die Fernsehgottesdienste in den Sendern der ARD und im ZDF und am Vorabend das »Wort zum Sonntag«. Viele Rundfunkanstalten erweiterten ihr kirchliches Programm, weil derzeit keine Gottesdienste mit Gemeinde in Kirchen stattfinden können. Auch im Internet gibt es seelsorgliche Angebote. Dazu zählt etwa kirchevonzuhause.de oder der Podcast »Durchatmen« auf Domradio.de. Bistümer und Landeskirchen bieten über ihre Websites, über Facebook oder YouTube Gottesdienst-Livestreams an. In der Karwoche und an Ostern gibt es folgende überregionalen Fernsehgottesdienste:
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
