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Erderwärmung
Der Klimakiller aus dem Moor

Es gibt nichts besseres für junge Pflanzen als Torf. Doch sein Abbau setzt jede Menge CO2 frei. Zumindest für Hobbygärtner gibt es aber Alternativen.
von Gunhild Seyfert vom 18.04.2023
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Billiger Rohstoff: Trocknende Torfsoden im Campenmoor bei Osnabrück (Foto: pa/Countrypixel)
Billiger Rohstoff: Trocknende Torfsoden im Campenmoor bei Osnabrück (Foto: pa/Countrypixel)

Tief dunkelbraun ist die Erde hier. Offen und zerfurcht liegt sie da, so weit das Auge blickt. 30 Kilometer nördlich von Osnabrück liegt das Campemoor; man fährt dorthin an tiefen Entwässerungsgräben entlang, auf Straßen, die schief und holprig sind, weil der Boden unter ihnen abgesackt ist. In der Ferne stehen zwei gelbe Bagger und eine bullige Torfstichmaschine, in der Nähe liegen lange Stapel von frisch gestochenen Soden, zum Trocknen ausgelegt. Im Campemoor wird Torf abgebaut, immer noch.

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