40 Jahre Tschernobyl
Die unsichtbare Gefahr
von
Hermine Oberück
vom 23.04.2026
Lieber zu Hause sterben: Illegale Rückkehrerin in einer verstrahlten Sperrzone in Belarus, fotografiert von Hermine Oberück.(Foto: Hermine Oberück)
Vom GAU habe ich aus dem Radio erfahren. Das war Ende April oder Anfang Mai – es hat ja ein paar Tage gedauert, bis die europäische Öffentlichkeit erfuhr, was in Tschernobyl passiert war. An dem Tag war es für die Jahreszeit ungewöhnlich heiß und schwül, und wir waren richtig erleichtert, als es endlich anfing zu regnen. Wir sind rausgelaufen und haben im Regen getanzt. Erst später haben wir begriffen, dass das wahrscheinlich radioaktiv belasteter Regen war.
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Datum der Erstveröffentlichung: 14.04.2026
Hermine Oberück ist Fotografin und reiste mehrfach in die Sperrzone von Tschernobyl. Ihre Fotos sind noch bis 28. Mai in Hannover im Kulturzentrum Pavillon ausgestellt.
Hermine Oberück ist Fotografin und reiste mehrfach in die Sperrzone von Tschernobyl. Ihre Fotos sind noch bis 28. Mai in Hannover im Kulturzentrum Pavillon ausgestellt.

Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0
Die Katastrophe von Tschernobyl
