Personen und Konflikte
Anne König, seit Juni 2025 Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), hat ihr Amt schon wieder abgegeben. König begründete ihren Rücktritt mit tiefgreifenden Konflikten und einem »unangenehmen Diskussionsklima« in der Verbandsspitze, die Königs »dringend nötigen Spar- und Reformprozess im Interesse der kfd-Mitglieder« nicht habe mittragen wollen. König, die für die CDU im Bundestag sitzt, kritisierte laut der Plattform »communio.de«, »viele« überörtliche Funktionsträgerinnen hätten »weniger die wechselseitige Stärkung im Glauben und die Stärkung der Gemeinschaften vor Ort« im Blick, sondern interessierten sich mehr für »politische Stellungnahmen und Aktionen«. Die kfd verliere so »die Verbindung zur Heiligen Schrift« und gehe am Interesse der lokalen Verbände vorbei. Die kfd erklärte, man halte fest am Selbstverständnis als Interessenvertretung von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft mit dem Ziel der Gleichberechtigung. Auch habe man den Auftrag, gesellschaftspolitisch Stellung zu beziehen.
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