Liturgie und Hygiene
Nachdem Sachsen als erstes Bundesland Gottesdienste wieder erlaubte, fand in der Leipziger Propsteikirche eine erste Eucharistiefeier statt. Die Interessenten mussten sich zuvor per Internet oder Telefon anmelden. Da maximal 15 Personen teilnehmen durften, aber 170 Gläubige zur Messe kommen wollten, wurde die große Mehrzahl abgewiesen. An der Kirchentür kontrollierte der Pfarrer mit Mundschutz die Personalien. Auf jeder Bank durfte nur eine Person auf einem markieren Platz sitzen. Die Hygienevorschriften des Bistums Dresden-Meißen sehen vor, dass der Gesang auf ein Minimum reduziert wird. Gebrauch von Weihwasser und Händeschütteln beim Friedensgruß ist verboten. Die Hostien dürfen nur in einem geschlossenen Gefäß geweiht werden. Sie werden vom Priester anschließend stumm und mit Handschuhen auf die weit vorgestreckten Hände der Gläubigen gelegt.
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