Kommentar
Die Warlords im Sudan stoppen
Im Sudan droht die größte Hungersnot der Gegenwart. 17,7 Millionen Menschen hungern schon jetzt, 8,5 Millionen sind auf der Flucht. Die 12 000 Toten, die ein Jahr Krieg bislang offiziell gekostet hat, sind eine hoffnungslose Untertreibung; täglich begehen die Mörderbanden zweier rivalisierender Generäle unfassbare Gräueltaten. Der Konflikt bedroht die Stabilität von ganz Ostafrika. Und doch reagiert die Weltgemeinschaft nur zögerlich: Eine Geberkonferenz in Paris sammelte zwei Milliarden Dollar und rief die Kriegsparteien zu einem Waffenstillstand auf. Die Warlords lachen über solche Appelle. Und niemand weiß, wie die Hilfe die notleidenden Menschen erreichen soll.
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