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Kritik, Mut und Respekt

Qualitätsjournalismus: Kampfbegriff oder Wertmaßstab?
von Josef Ohler vom 07.05.2010
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In der Medienwelt wird darüber gestritten, ob Tages- und Wochenzeitungen den »Qualitätsjournalismus« für sich allein beanspruchen dürfen oder ob auch Weblog-Autoren exzellente journalistische Arbeit leisten können. Verleger und Journalistenvertreter argumentieren, dass nur die klassischen Printmedien über das Handwerk und die nötigen Sicherungsmechanismen verfügten. Die Netzgemeinde verweist auf die Enthüllungserfolge einzelner Blogger und auf die Informations- und Meinungsvielfalt, die das »basisdemokratische« Internet ermögliche. Sie sieht im »Qualitätsjournalismus« einen Kampfbegriff, mit dem die etablierten Zeitungen ihr Reich verteidigten. Ein Blogger hat ihn als »Unwort des Jahres« vorgeschlagen.

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