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Gut gemeint

Die Hoffnung, Babyklappen könnten Leben retten, hat sich nicht erfüllt. Dafür gibt es jetzt Hunderte von Findelkindern, die nicht um ihre Herkunft wissen
von Barbara Tambour vom 04.05.2012
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Es gibt Sätze, die gehen zu Herzen – und sind dennoch falsch. »Es ist besser, dass ein Mensch lebt, als dass er in eine Mülltüte gesteckt und getötet wird. Auch wenn er seine Herkunft später nicht kennt«, ist solch ein Satz. Markus Dröge, evangelischer Bischof von Berlin, hat ihn gesagt. Wer würde ihm nicht zustimmen? Dröge meint: Besser, eine Mutter legt ihr Neugeborenes in eine Babyklappe, als dass sie es in einem Anfall von Panik umbringt.

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Schlagwort: Adoption
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