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<span class="fett"><man weclass="marker_man" id="{E3D93E27-A1C8-4D58-A759-1E3FB2A5A924}" name="_GoBack" tgtype="" />M</span><br />wie Museum
Wo Keitel kapitulierte

von Josefine Janert vom 08.05.2015
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Berlin. Das Herz dieses Hauses ist ein Saal mit holzgetäfelten Wänden und den Fahnen der Alliierten. Am 8. Mai 1945 um 23.01 Uhr fand hier ein welthistorisches Ereignis statt: Als Vertreter Nazideutschlands unterzeichnete Generalfeldmarschall Keitel die Urkunde über die bedingungslose Kapitulation. An der Wand läuft in einer Endlosschleife ein Film, der den Akt zeigt. Dieser Saal allein ist schon einen Besuch im Berliner Stadtteil Karlshorst wert. Doch das Deutsch-Russische Museum dokumentiert die historische Wirklichkeit auch in Alltagssituationen. Anhand von Fotos, Filmen und Zeitzeugenporträts zeigt es, was der Krieg aus den Menschen gemacht hat – auf beiden Seiten der Front. Es präsentiert den Alltag im Krieg aus verschiedenen Perspektiven: aus Sicht der Soldaten und der Zivilisten, der Zwangsarbeiter, der jüdischen Bevölkerung und der Partisanen.

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