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Geschichte
Geheime Pfade in die Freiheit

Sechs junge Französinnen, manche von ihnen noch Teenager, retteten Hunderte Menschen vor dem Naziregime. Die Geschichte der christlichen Pfadfinderinnen aus dem Elsass ist fast vergessen.
von Thomas Seiterich vom 19.05.2023
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Weiblicher Widerstand: Lucienne Welschinger, Marie-Louise Daul, Emmy Weisheimer, Lucie Welker und Marcelle Engelen (Foto: privat)
Weiblicher Widerstand: Lucienne Welschinger, Marie-Louise Daul, Emmy Weisheimer, Lucie Welker und Marcelle Engelen (Foto: privat)

Sommer 1940: Nach dem Sieg im »Blitzkrieg« über Frankreich verleibt sich Hitler-Deutschland das Elsass ein. Es ist eine wilde Annexion. Die neuen nationalsozialistischen Herren üben totale Macht aus, alles Französische soll ausgerottet werden. Dagegen formiert sich Widerstand, auch sechs junge Pfadfinderinnen schließen sich zusammen. Auf geheimen Wegen werden sie an die 500 geflohene Soldaten, Jüdinnen und Juden, NS-Gegner und andere Flüchtlinge über die hohen Berge der Vogesen in die Freiheit führen.

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