Träume aus Müll
Wenn Sreynin lacht, kräuselt sich ihre Nase. Jeden Morgen zieht sie ihre Schuluniform an, eine weiße Bluse, einen schwarzen Rock, und macht sich auf den Weg zur Schule. Am Wegesrand gibt es Souvenirstände, kleine Imbissbuden – und ziemlich viel Abfall. Sreynin lebt im Kirirom-Nationalpark in Kambodscha. Inmitten eines riesigen, dichten Waldes. Zikaden surren. Die Luft ist feucht und warm. Am Wochenende kommen viele Touristen hierher, manche aus der Hauptstadt Phnom Penh. Sie hinterlassen die Reste ihres Picknicks, schmeißen Verpackungen achtlos weg. »Oft liegt im Nationalpark viel Müll herum«, sagt Sreynin.
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