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Entwicklungszusammenarbeit
Einsparungen kosten Menschenleben

»Brot für die Welt«-Präsidentin Dagmar Pruin warnt vor Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit. Diese hätten fatale Folgen.
vom 13.05.2025
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Sie wollen nicht mehr nur Rohstoff-Lieferanten sein: Protest gegen Erschließung neuer Gasquellen in Afrika. (Foto: PA / DPA / Christophe Gateau)
Sie wollen nicht mehr nur Rohstoff-Lieferanten sein: Protest gegen Erschließung neuer Gasquellen in Afrika. (Foto: PA / DPA / Christophe Gateau)

»Wenn die Entwicklungsgelder weiter gekürzt werden, sterben Menschen«, sagt Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt, im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst. Sie bezieht sich damit auf den neuen Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD, der eine Absenkung der Entwicklungshilfe im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung vorsieht. Im Koalitionsvertrag gehe es vor allem um Migrationsabwehr, Rohstoffgewinnung und Außenwirtschaftsförderung, so Pruin. Sie befürchtet, dass Themen wie Armut oder globale Gesundheit weniger wichtig werden. Es gehe aber darum: »Wie können wir sicherstellen, dass wir in einer gerechten, zukunftsfähigen Welt leben können?« Mit Blick auf den Rückzug der US-Hilfsagentur USAID betont sie: »Niemand hindert uns daran, einen Etat aufzustellen, mit dem wir gemeinsam mit unseren europäischen Partnern versuchen, den Wegfall der US-Hilfen aufzufangen«, so Pruin. Das sei »kein Ding der Unmöglichkeit«.

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