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Archäologie
Auf den Spuren der Schamanin

Eine Frau, die vor 9000 Jahren begraben wurde, fasziniert die Forschung. War sie eine spirituelle Spezialistin? Eine Ausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle gibt seltene Einblicke in ihre Welt der Mittelsteinzeit: Wie lebten die Menschen? Was glaubten sie?
von Anne Strotmann vom 06.06.2026
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So könnte die Schamanin von Bad Dürrenberg ausgesehen haben: Die künstlerische Rekonstruktion beruht auf dem archäologischen Befund. Von der Tracht sind Knochen und Zähne erhalten, auch Spuren von Federn und Pelzen wurden gefunden sowie ein Knochenstift mit Rötel. Genetische Analysen deuten auf dunkle Haut, schwarzes Haar und helle Augen hin. Ihre Oberlippe könnte wegen einer Entzündung der Schneidezahn-Nerven geschwollen gewesen sein. (Foto: LDA Sachsen-Anhalt/Karol Schauer)
So könnte die Schamanin von Bad Dürrenberg ausgesehen haben: Die künstlerische Rekonstruktion beruht auf dem archäologischen Befund. Von der Tracht sind Knochen und Zähne erhalten, auch Spuren von Federn und Pelzen wurden gefunden sowie ein Knochenstift mit Rötel. Genetische Analysen deuten auf dunkle Haut, schwarzes Haar und helle Augen hin. Ihre Oberlippe könnte wegen einer Entzündung der Schneidezahn-Nerven geschwollen gewesen sein. (Foto: LDA Sachsen-Anhalt/Karol Schauer)
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Arbeiter entdeckten im Mai 1934 im Kurpark von Bad Dürrenberg ein Skelett. Die Knochen und Grabbeigaben wurden hastig geborgen.

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