Banken und Atomwaffen
»Nicht Ethik und völkerrechtliche Verträge, sondern die Interessen des Turbokapitalismus bestimmen die gegenwärtige Politik«, kritisierte jüngst Hermann Striedl, Sprecher des Bundesarbeitskreises Demokratie und Außenpolitik der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Der Anlass: eine jüngst veröffentlichte Studie der Internationalen Kampagne für die Abschaffung der Atomwaffen (ICAN). In der wird nachgewiesen, dass elf deutsche Landesbanken, Finanzinstitute und Versicherer hohe Beträge in internationale Konzerne investieren, die Nuklearwaffen produzieren: Die Allianz, die BayernLB, die Commerzbank, die DekaBank, die Deutsche Bank, die DZ Bank, die Helaba (Hessen-Thüringische Landesbank), die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau), die Landesbank Baden-Württemberg, die Münchner RE, die Universal-Investment-Gesellschaft.
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