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Zwischen den Welten

Pilgern, wo einst die innerdeutsche Grenze war
von Bettina Röder vom 05.06.2012
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»Am 9. Juni geht’s los!« Harald Riese kann es kaum erwarten. Er blinzelt in die Sonne. Dann wandern seine blauen Augen hinter der runden Brille immer wieder auf das Blatt Papier, das vor ihm liegt. 80 Orte sind darauf eingezeichnet, verbunden durch eine Linie. »Die Hälfte davon habe ich in den letzten drei Monaten besucht, und was ich da erlebt habe, hat mich zutiefst berührt«, sagt der gelernte Kirchenmusiker. Eigentlich aber ist er ein Wanderer zwischen den Welten. Von Westberlin über Duderstadt und Siebenbürgen führte sein Lebensweg. Heute lebt er in Naumburg. Was er nun vorhat, das ist auch eine Wanderung zwischen den Welten. Und zwar entlang der einstigen innerdeutschen Grenze.

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Schlagwörter: Kirche pilgern
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