»Wir Afghanen kennen nur Krieg«
von
Elisa Rheinheimer-Chabbi
vom 08.06.2018
Publik-Forum: Frau Nadschibullah, Afghanistan scheint verloren zu sein: Krieg seit vierzig Jahren, Terror durch die Taliban – und kein Ende in Sicht. Sie leben selbst im Exil. Ist Ihre Hoffnung, dass Friede und Versöhnung in Afghanistan möglich sind, nicht reichlich naiv?
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Datum der Erstveröffentlichung: 08.06.2018
Heela Nadschibullah, geboren 1977, ist in Kabul aufgewachsen. Sie ist die Tochter von Nadschibullah, der von 1986 bis 1992 Präsident von Afghanistan war und das Land bis zu seiner Ermordung durch die Taliban kommunistisch regierte. Mit 14 emigrierte Heela Nadschibullah mit ihren Schwestern, der Mutter und der Großmutter nach Indien. Für ihr Studium der Friedens- und Konfliktforschung zog sie in die Schweiz. Als Friedensforscherin arbeitete sie unter anderem in Indien, Kambodscha und Nigeria. Heute arbeitet sie für eine Hilfsorganisation mit Migranten in Ungarn. Sie ist verheiratet und Mutter einer Tochter. 2017 erschien ihr Buch »Reconciliation and Social Healing in Afghanistan« bei Springer Research.
Heela Nadschibullah, geboren 1977, ist in Kabul aufgewachsen. Sie ist die Tochter von Nadschibullah, der von 1986 bis 1992 Präsident von Afghanistan war und das Land bis zu seiner Ermordung durch die Taliban kommunistisch regierte. Mit 14 emigrierte Heela Nadschibullah mit ihren Schwestern, der Mutter und der Großmutter nach Indien. Für ihr Studium der Friedens- und Konfliktforschung zog sie in die Schweiz. Als Friedensforscherin arbeitete sie unter anderem in Indien, Kambodscha und Nigeria. Heute arbeitet sie für eine Hilfsorganisation mit Migranten in Ungarn. Sie ist verheiratet und Mutter einer Tochter. 2017 erschien ihr Buch »Reconciliation and Social Healing in Afghanistan« bei Springer Research.

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