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Debattieren und kleben

Die Nachfolge-Organisation der »Letzten Generation« will mit gelosten Bürgerräten die Demokratie retten.
vom 03.06.2025
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(Foto: Neue Generation / Thomas Victor)
(Foto: Neue Generation / Thomas Victor)

Ende Mai lud die »Neue Generation«, eine Nachfolgegruppe der Letzten Generation, zum »Parlament der Menschen« nach Berlin. Knapp 60 zufällig ausgeloste Menschen erarbeiteten in einem Kuppelzelt in der Nähe des Bundestags Vorschläge für eine »neue Generation der Demokratie«. Dazu zählen sie die Stärkung des Lobbyregisters, ein Vermögens-Lastenausgleich zur Bewältigung der Klimakrise sowie die Etablierung lokaler »Bürger:innenparlamente«. Parallel dazu kündigte die Gruppe weitere Proteste an. Drei Tage dauerte die »Parlamentssitzung«. Im Anschluss hängten Mitglieder der Gruppe Fotos im Deutschen Historischen Museum auf: Eine Ausstellung über Wendepunkte der deutschen Geschichte ergänzten sie um Fotos, auf denen Elon Musk den Hitlergruß zeigt. Das solle die Frage aufwerfen, »welchen Weg wir einschlagen wollen: faschistische Machtübernahme oder friedliche demokratische Revolution?«, erklärte die Gruppe. Drei Mitglieder der Gruppe klebten sich kurzzeitig an einem Tisch in der Ausstellung fest. Später blockierten andere Aktivistinnen und Aktivisten eine Druckerei, um die pünktliche Auslieferung der Bild-Zeitung zu verhindern. Laut Polizei wurden dabei 39 Menschen festgenommen.

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