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Rausgeworfenes Geld

Das Gute-Kita-Gesetz ist in Kraft. Doch den Kindern bringt das wenig
von Andrea Teupke vom 21.06.2019
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Manchmal kommt es schlimmer, als man denkt. Schon vor Einführung des »Gute-Kita-Gesetzes« warnten Experten, durch diesen unausgegorenen Vorstoß des Bundes würde sich für die Kinder nichts verbessern. Nun, ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes, zeigt sich: Die Kritiker werden wohl recht behalten. Obwohl die Mehrheit der Kinder mittlerweile mindestens 35 Stunden in der Woche in Krippen und Kindergärten verbringt, ist die Qualität vieler Einrichtungen nachweislich ungenügend. Für viele der Kleinsten ist es eigentlich unzumutbar, was sie dort erleben müssen: wenig Aufmerksamkeit, häufige Wechsel der Bezugspersonen, Erzieher und Erzieherinnen, die sich im Schichtbetrieb um viel zu viele Kinder kümmern müssen.

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