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Spiritprotokoll
Eine Hörende werden

Schweigen und meditieren: Martina Fäh hat schon häufig Ignatianische Exerzitien gemacht – in einem Einkehrhaus wie im Alltag. Einmal fällte sie dabei eine wichtige Entscheidung.
von Barbara Tambour vom 26.06.2022
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»Hören«: Glasfenster von Felix Hoffmann in der reformierten Kirche Bellach/Schweiz (Foto: Reformierte Kirchgemeinde Solothurn)
»Hören«: Glasfenster von Felix Hoffmann in der reformierten Kirche Bellach/Schweiz (Foto: Reformierte Kirchgemeinde Solothurn)

An Pfingsten habe ich Exerzitien im Alltag abgeschlossen. Große Exerzitien. Die gehen eigentlich über 30 Tage. Bei den Exerzitien im Alltag waren die 30 Tage auf 30 Wochen aufgeteilt. Das war eine Herausforderung, von November bis Pfingsten dranzubleiben. Ich habe morgens eine Gebetszeit und abends einen Tagesrückblick gemacht. Dafür habe ich mir eine Gebetsecke in meiner Wohnung eingerichtet. Ansonsten bin ich meinem Alltag nachgegangen. Einmal im Monat haben wir uns in der Gruppe getroffen und ausgetauscht. Das war mir das Wichtigste. So erfahre ich, wie Gott Menschen individuell mit ihrer Lebensgeschichte führt. Das fasziniert mich.

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Schlagwörter: Alltag Meditation Schweigen
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