Zurück nach Polen
Drei von den Nationalsozialisten gestohlene Kirchenglocken sind aus Deutschland zurück nach Polen gebracht worden. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Gebhard Fürst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart, brachten die Glocken in ihre Gemeinden in Pommern und Ermland-Masuren zurück. Sie waren im Krieg als Metallreserve nach Deutschland gebracht worden. Bei Renovierungsarbeiten war die Herkunft aufgefallen. Für Kretschmann war das Projekt der Friedensglocken ein persönliches Anliegen: Seine Familie floh 1944 aus dem Ermland in den Westen.
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