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Kokain-Umschlagplatz Guayaquil
Der Stoff, aus dem die Toten sind

Im ecuadorianischen Guayaquil werden Unmengen von Kokain verschifft. Mit verheerenden Folgen für die Bewohner. Zwei Frauen kämpfen dagegen an.
von Frank Brassel vom 13.07.2024
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(Foto: PA/Reuters/Ivan Alvarado)
(Foto: PA/Reuters/Ivan Alvarado)

Monte Sinai und Ciudad de Díos, zu Deutsch »Stadt Gottes«, heißen zwei Stadtteile der ecuadorianischen Hafenstadt Guayaquil, die es eigentlich gar nicht gibt. Es sind informelle Siedlungen, die ohne Planung der Stadtverwaltung entstanden sind. Ihre Namen mögen Hoffnung auf ein besseres Leben wecken, doch nichts erinnert an die luxuriöse Küstenpromenade von Guayaquil mit ihren schicken Wolkenkratzern und protzigen SUVs. Ein Großteil der zweieinhalb Millionen Bewohner der Stadt lebt in solchen Vierteln zwischen Bretterbuden und Wellblechhütten mit Plastikplanen. Steinhäuser und Geschäfte gibt es kaum, Autos fahren hier nur vereinzelt, Kinder spielen auf den Wegen zwischen Müll und Pfützen.

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Schlagwörter: Ecuador Kriminalität
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