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Judy Chicago
Eine weibliche Sicht auf die Welt

Die Kunsthalle Recklinghausen zeigt mit »Revelations« eine große Retrospektive der feministischen Künstlerin.
von Anne Strotmann vom 10.07.2025
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Eine der »Revelations« (Foto: ©Judy Chicago/Artists Rights Society (ARS), New York; Photo © Donald Woodman/ARS, NY Courtesy of the artist)
Eine der »Revelations« (Foto: ©Judy Chicago/Artists Rights Society (ARS), New York; Photo © Donald Woodman/ARS, NY Courtesy of the artist)

Ausstellung. Judy Chicago gehört zu den Pionierinnen der feministischen Kunst. Sie wurde 1939 in Chicago geboren – daher ihr Künstlerinnenname. Bekannt wurde sie in den 1970er-Jahren mit radikal frauenzentrierten Projekten wie »The Dinner Party« (1974-1979): ein monumentales Werk in Form eines dreieckigen Tisches mit 39 individuell gedeckten Plätzen für bedeutende Frauen von Sappho bis Virginia Woolf, dazu Fliesen mit den Namen 999 weiterer. Dieses alternative Abendmahl feiert die Leistung von Frauen in der Geschichte. Seither hat Judy Chicago ein vielschichtiges Werk geschaffen: Stickereien, Zeichnungen, Fotografien, Videos und Performances, in denen sie Geburt und Tod, Männlichkeit und Macht, Holocaust und Zerstörung sowie Klimagerechtigkeit für alle Wesen auf diesem Planeten thematisiert.

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