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Im Bilde
Interessiert mich die Bohne

Kaffee kostet so viel wie seit Jahrzehnten nicht, doch die Landwirte profitieren davon kaum. Und neben dem Klimawandel ist daran auch die unberechenbare US-Zollpolitik schuld.
vom 01.07.2025
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Kaffeetrinken ist teuer geworden, sodass die Menschen zwar nicht verzichten, aber mehr zu Hause trinken: Die Preise für Rohkaffee haben ein 50-Jahres-Hoch erreicht. Warum ist das so? Zum einen steigen Löhne und Düngepreise, zum anderen senken Pilzkrankheiten wie der Kaffeerost die Ernteerträge. Langfristig treibt der Klimawandel die Preise in die Höhe. Steigende Temperaturen, Dürren und übermäßige Regenfälle verringern die Ernte, besonders in Brasilien und Vietnam, den größten Kaffeeproduzenten der Welt. Doch nicht nur das Klima verursacht Probleme. Kriege, die unberechenbare US-Zollpolitik und die Überlegungen der EU über neue Auflagen für Kaffeeproduzenten behindern den Handel. Trotz hoher Preise verdienen viele Kaffeebauern kaum mehr. Um über die Runden zu kommen, verkaufen viele ihre Ernte vorab zu niedrigen Preisen. Zwischenhändler und Spekulanten profitieren.

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Schlagwort: Klimawandel
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