Bonner Klimakonferenz
Wenig Fortschritt bei UN-Klimakonferenz
Umweltschutzorganisationen haben eine weitgehend ernüchterte Bilanz der diesjährigen Klimakonferenz in Bonn gezogen. Die Verhandlungen seien weit hinter dem nötigen Fortschritt zurückgeblieben, sagte Jannes Stoppel, Experte für Internationale Klimapolitik bei Greenpeace. »Hier wird verhandelt, als hätten wir noch Jahrzehnte.« Auch Viviane Raddatz, Klimachefin beim WWF Deutschland, sah keine nennenswerten Fortschritte. »Die Bundesregierung verschiebt Gelder, statt mit Verstand in Klimaneutralität zu investieren«, kritisierte sie. Vorsichtig positiv urteilte die Organisation Germanwatch: Die Verhandlungen in Bonn hätten gezeigt, dass die Staatengemeinschaft in wichtigen Feldern auch ohne die USA handlungsfähig sei. US-Präsident Donald Trump hatte im Januar den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen angekündigt.
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