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Was mir die Reformation bedeutet
»Saugut für diese Welt«

vom 21.07.2017
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Religionen – da bin ich ein typisches DDR-Kind – habe ich nicht mit der Muttermilch aufgesogen. Die Christenlehre oder den Konfirmandenunterricht habe ich nie besucht. Ich bin in einem atheistischen Elternhaus aufgewachsen. In meiner Schulzeit und auch später spielten Glaube und Kirche kaum eine Rolle. Sie sind mir oftmals fremd und ich merke, wie sehr ich das bedaure. Ich möchte mehr verstehen. Ein Jubiläum wie »500 Jahre Reformation« fordert mich darum geradezu heraus zu fragen: Was hätte Luther heute getan, welchen Blick hätte er auf unsere Zeit gehabt, welche Antworten hätte er auf die Fragen unserer Zeit gegeben?

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