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Moderne Aufforstung
Der Wald wird smart

Borkenkäfer, Trockenheit und Feuer bedrohen die Wälder. Moderne Techniken wie Künstliche Intelligenz, Drohnen und Sensoren sollen junge Forste schützen und nachhaltiger machen. Wie funktioniert das?
von Gerd Schild vom 19.07.2025
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Wachsen unter Laborbedingungen bis zu sechsmal schneller als in freier Natur: Nadelbaum-Setzlinge aus dem Wachstumsturm.(Foto: Intelligent Growth Solutions)
Wachsen unter Laborbedingungen bis zu sechsmal schneller als in freier Natur: Nadelbaum-Setzlinge aus dem Wachstumsturm.(Foto: Intelligent Growth Solutions)

Sie schwärmen aus. Ben Harrower steuert die mehrere Kilogramm schweren Drohnen über ein Waldgebiet im Kreis Herzogtum Lauenburg, östlich von Hamburg. Harrower ist mit seinem Team aus Schottland angereist, er ist Pionier in seinem Feld: Mit Wärmebildkameras erfasst er die Zahl der Wildtiere. Als gelernter Förster kann er auch das Geschlecht der Tiere bestimmen. Am Boden zählt ein Team von Forstleuten analog junge Bäume und Fressspuren an ihnen. Das Pilotprojekt soll Daten sammeln und klären, wie viel Wild wirklich in den Wäldern unterwegs ist. Bislang weiß man das nur von groben Schätzungen. Dabei ist das Wissen, wie viele Rehe, Hirsche und andere Felltiere im Wald leben, elementar für die Aufforstung. Die Tiere mögen junge Bäume und sind eine der größten Herausforderungen für die Aufforstung.

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