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Overtourism in Portugal
Nachhaltig die Natur zerstören

Tourismuskonzerne machen die portugiesische Region Alentejo fit für Luxustouristen. Viele freuen sich über Geld und Arbeitsplätze. Doch Aktivistinnen wie Maria Santos warnen vor immensen Schäden.
von Steve Przybilla vom 23.07.2025
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Die Tourismus-Industrie pflanzt im Alentejo ein Resort neben das andere. (Foto: Przybilla)
Die Tourismus-Industrie pflanzt im Alentejo ein Resort neben das andere. (Foto: Przybilla)

Wenn man einen genauen Punkt sucht, an dem unberührte Natur endet und menschlicher Bau-Eifer beginnt, trifft es die N261-1 vermutlich ganz gut. Die Landstraße zieht sich durch den Distrikt Setúbal im Alentejo, eine Region südöstlich von Lissabon, die bislang hauptsächlich vom Reis-, Oliven- und Weinanbau lebt. Kilometerweit kommt kein einziges Haus. Nur Pinien, Ginster und ein vereinzelter Orangenbaum. Der Boden ist weich und sandig, vom Atlantik weht eine leichte Brise.

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