Deutsche Geschichte
»Rassismus war Alltag in der DDR«
von
Josefine Janert.
vom 15.08.2025
Schöner Schein: Offiziell waren Vertragsarbeiterinnen, wie diese Frauen, die 1984 in einer Spinnerei im sächsischen Ebersbach-Neugersdorf fotografiert wurden, in der DDR willkommen. Doch der Alltag ausländischer Vertragsarbeiter und auch von Schwarzen DDR-Bürgern war von Ressentiments und Rassismus geprägt. (Foto: PA/ZB/Ernst-Ludwig Bach)
Publik-Forum: Herr Poutrus, Sie beschäftigen sich als Historiker immer wieder mit der DDR. Warum ist Ihnen die Erinnerungskultur so wichtig?
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Datum der Erstveröffentlichung: 05.08.2025
Patrice Poutrus, geboren 1961, ist promovierter Historiker. Er hat unter anderem am Deutschen Historischen Institut in Washington gearbeitet und am Wiener Wiesenthal Institut geforscht. Seine Schwerpunkte sind Rassismus in der DDR und Zuwanderungsgeschichte der Bundesrepublik. Er ist außerdem Mitglied des Stiftungsrates der Amadeu Antonio Stiftung.
Patrice Poutrus, geboren 1961, ist promovierter Historiker. Er hat unter anderem am Deutschen Historischen Institut in Washington gearbeitet und am Wiener Wiesenthal Institut geforscht. Seine Schwerpunkte sind Rassismus in der DDR und Zuwanderungsgeschichte der Bundesrepublik. Er ist außerdem Mitglied des Stiftungsrates der Amadeu Antonio Stiftung.

Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0
