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Vom DDR-Widerständler zum Rechtsterroristen

von Josefine Janert vom 28.08.2020
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Roman. Der Dresdner Antiquar Norbert Paulini verweigert sich der DDR und geht seinen eigenen Weg: den der Bücher. Er beschafft seinen Kunden Werke, die sie sonst kaum bekommen. Er organisiert regimekritische Gesprächsrunden. Doch als 1990 die D-Mark kommt und 2002 das Elbehochwasser, gerät er an den Rand des Ruins. Paulini driftet nach rechts. Verbittert und vereinsamt wird er zum Terroristen. Irritierenderweise hat man als Leserin anfangs Sympathien für diesen Mann und kann später seine Entwicklung nachvollziehen. Und wer sind eigentlich »Die rechtschaffenen Mörder« im Buchtitel? Sind es Paulini und Gleichgesinnte oder sind es Menschen, die am Ende Paulinis gewaltsamen Tod zu verantworten haben?

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