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Mobilität für alte Menschen
Mit der Rikscha durch Köln

Anke Dietrich fährt Menschen durch die Stadt, die selbst nicht mehr mobil sind. »Ich mache fast alles mit«, sagt sie.
von Julia Lauer vom 31.08.2025
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Zwei Personen kann Anke Dietrich in ihrer Rikscha mitnehmen. Der Dom ist ein beliebtes Ziel ihrer Fahrgäste. (Foto: Privat)
Zwei Personen kann Anke Dietrich in ihrer Rikscha mitnehmen. Der Dom ist ein beliebtes Ziel ihrer Fahrgäste. (Foto: Privat)

Heute Nachmittag habe ich wieder eine Tour mit der Fahrradrikscha gemacht, und es war wieder eine ganz tolle, bereichernde Fahrt. Diesmal sind zwei Herren bei mir eingestiegen, sie sind 92 und 94 Jahre alt und Tischnachbarn im Altersheim. Der eine hat den anderen zu der Fahrt überredet. Wir sind zum Kölner Dom gefahren, zum Severinstor und zum Stadtarchiv, das 2009 eingestürzt ist. Einer der beiden arbeitete früher als Architekt, er hat viel über die Gebäude der Stadt erklärt. Der andere Mann war Bäcker, und wir sind auch durch das Viertel gefahren, in dem seine Bäckerei war. Wir hatten keinen Zeitdruck, zwei Stunden lang waren wir unterwegs.

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Schlagwörter: Ehrenamt Köln Mobilität
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