Nicht nur in der Ukraine und im Sudan
So viele Kriege wie seit 1946 nicht mehr
Die Zahl der Krisen und Kriege weltweit hat einen Höchststand erreicht. Das meldet die Katholische Nachrichtenagentur unter Berufung auf das Osloer Friedensforschungsinstitut Prio. Demnach wurden im Jahr 2024 in 36 Ländern 61 Konflikte gezählt, bei denen mindestens eine der Kriegsparteien ein Staat war. Das ist die höchste Zahl seit 1946. Hinzu kamen 74 nichtstaatliche Konflikte. Insgesamt verloren rund 129 000 Menschen ihr Leben. Acled, eine nichtstaatliche Organisation mit Sitz in den USA, kommt laut KNA für 2024 auf mindestens 233 000 Todesopfer. 67 000 Menschen starben demnach allein im russischen Krieg gegen die Ukraine.
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