Initiative deutscher Städte
Städte wollen verletzte Kinder aufnehmen
Mehrere deutsche Städte wollen Kinder aus Gaza und Israel aufnehmen. Das von der CDU geführte Auswärtige Amt lehnt dies jedoch ab. Hannover, Kiel, Düsseldorf, Leipzig und Bonn hatten das Bundesinnenministerium und das Auswärtige Amt aufgefordert, »die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen für die humanitäre Initiative« zu schaffen, wie ein Sprecher der Stadt Hannover sagte. Hannover hatte die Initiative angestoßen, nachdem Unicef und andere Hilfswerke auf die katastrophale Situation von Kindern in Gaza hingewiesen hatten und wiederholt Bilder von hungernden und schwer kranken Kindern veröffentlicht wurden. Zusätzlich sollten hilfsbedürftige Kinder arabischer Minderheiten aus Israel nach Deutschland kommen. Die Kommunen könnten die Betreuung sowie eine psychologische und medizinische Versorgung solcher Kinder gewährleisten, so der Sprecher. Die Staatsministerin im Außenamt, Serap Güler (CDU), tat die Initiative gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger indes als »nette Idee« für den Wahlkampf ab. Den Menschen müsse in der Region geholfen werden. Beim Bundesinnenministerium hieß es ebenfalls, »Hauptfokus« der Bundesregierung sei die Hilfe in der Region.
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